Die Fachärztin für Gerichtsmedizin an der Medizinischen Universität Wien, Mag. phil. Dr. med. univ. Katharina Stolz, gab dabei einen umfassenden Einblick in die Aufgaben und Arbeitsweise der Gewaltambulanz Wien sowie in die Grundlagen der klinisch-forensischen Dokumentation.
Im Mittelpunkt des Fachvortrags stand die klinisch-forensische Untersuchung von Gewaltbetroffenen. Dabei wurde insbesondere die sachgerechte Dokumentation von Verletzungen, die gerichtsverwertbare Fotodokumentation sowie die fachgerechte Spurensicherung thematisiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten praxisnahe Informationen darüber, worauf bei der Untersuchung und Dokumentation besonders zu achten ist und welchen wichtigen Beitrag eine sorgfältige forensische Dokumentation für die weitere rechtliche Aufarbeitung leisten kann.
Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis wurden zudem praktische Handlungsmöglichkeiten für den klinischen Alltag aufgezeigt. Im anschließenden Austausch konnten offene Fragen aus der täglichen Arbeit besprochen und Erfahrungen aus der Praxis diskutiert werden.
Der Fachvortrag bildete zugleich den Rahmen für ein weiteres Vernetzungstreffen der Opfer- und Kinderschutzgruppen des Landesklinikums Amstetten und des Landesklinikums Mauer.
Die Veranstaltung bot damit eine wertvolle Möglichkeit zur fachlichen Weiterbildung und Sensibilisierung im Umgang mit Gewaltbetroffenen und unterstrich die Bedeutung einer professionellen, standardisierten und gerichtsverwertbaren Dokumentation im klinischen Bereich.
BILDTEXT
QM Anna Edermayr; MSc, OA Dr. Ingrid Weiss, OA Dr. Wurzer Waltraud, DGKP Beatrix Sacher, OÄ Dr. Andrea Dorn, OA Dr. Christoph Wolfram, DGKP Johann Langenreither, Mag. phil. Dr. med. univ. Katharina Stolz, Sarah Tiepelt, BA, Mag. Katharina Gugler, OÄ Dr. Anisa Curan, Mag. Georg Gartner, Nino Dum, MSc, Sophie Gugler, BA
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