Das Bild wird künftig das Aussehen der beiden Palliativeinrichtungen prägen und auf verschiedenen Kommunikationsmitteln wie Foldern, Dankschreiben oder Kondolenz-schreiben sichtbar sein. Es symbolisiert Werte, die sowohl für die Palliativversorgung als auch für die Kunst von großer Bedeutung sind: Menschlichkeit, Individualität und die Vielfalt des Lebens.
Der Kunsthof Seidenberg wurde 2019 ins Leben gerufen. Die Künstlerinnen und Künstler sind mit ihren Werken sowohl in regionalen Kunstprojekten als auch bei internationalen Kunstwettbewerben vertreten. Unter der Leitung von Monika Reichhuber können sie ihren Intuitionen folgen und ihre Kreativität frei entfalten. So entstehen besondere und unverwechselbare Kunstwerke mit persönlicher Ausdruckskraft.
Das Werk „Flowerpower“ von Herbert Manker zeigt ein buntes und vielfältiges Leben. Unterschiedliche Ereignisse, Begegnungen und Erfahrungen greifen ineinander und formen gemeinsam ein farbenreiches Lebensbild. Die Komposition erinnert daran, dass jedes Leben einzigartig ist und von vielen wertvollen Momenten geprägt wird.
Herbert Manker arbeitet seit 1999 in der Lebenshilfe NÖ und ist seit 2019 am Kunsthof Seidenberg im Atelier mostART künstlerisch tätig. Während er sich zunächst vor allem Motiven wie den „Lachenden Gesichtern“ oder dem „Sonntagberg“ widmete, begann er im Jahr 2021 eine neue künstlerische Phase und richtete seinen Fokus verstärkt auf die abstrakte Malerei. Seine Werke sind heute unter anderem in der Landesleitung der Lebenshilfe NÖ, im „Wir4Di“-Café im City Center Amstetten sowie in Privatbesitz zu finden.
Die Kooperation zwischen den Palliativeinrichtungen des LK Amstetten und dem Atelier mostART am Kunsthof Seidenberg ist ein besonderes Herzensprojekt. Das Werk symbolisiert die Vielfalt des Lebens und die Einzigartigkeit jedes Menschen. Damit bringt es jene Haltung zum Ausdruck, die im Zentrum der Palliativversorgung steht: den Menschen mit seiner ganz persönlichen Lebensgeschichte wahrzunehmen und wertzuschätzen.
Im Landesklinikum Amstetten besteht das mobile Palliativteam seit 2007, die Palliativstation wurde 2025 eröffnet. Beide Einrichtungen der Internen Abteilung 2 begleiten Menschen mit fortgeschrittenen, lebenslimitierenden Erkrankungen und deren Angehörige. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die ganzheitliche Betreuung mit dem Ziel, Lebensqualität, Selbstbestimmung und Würde bestmöglich zu erhalten.
Mit dem Kunstwerk „Flowerpower“ wird diese Haltung nun auch nach außen sichtbar – als Zeichen für die Vielfalt des Lebens, die Bedeutung jedes einzelnen Menschen und die Kraft von Kunst, Hoffnung und Verbundenheit auszudrücken.
BILDTEXT:
OÄ Dr. Elisabeth Mock, DGKP Manuela Supanschitz, Herbert Manker, OÄ Dr. Zuzana Hradelova, DGKP Martina Wiedner, Monika Reichhuber (künstlerische Leitung)
FOTOCREDIT
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