Landesklinikum Amstetten: Informationen zur Schwangerschaft, Geburt und Covid-19

AMSTETTEN. In dieser besonderen Zeit, in der für uns bei allen Abläufen der Schutz vor Corona von wesentlicher Bedeutung ist, werden die Frauen im Landesklinikum Amstetten wie auch außerhalb der Corona-Zeit bei der Geburt so individuell wie möglich unterstützt und betreut. Zusammen mit den Ärzten und dem Pflegepersonal der geburtshilflichen Abteilung sind die Hebammen bemüht, der Frau einen möglichst naturnahen Geburtsverlauf aber auch alle medizinische Sicherheit zu bieten und das täglich rund um die Uhr.

Die Hebammen und Ärzte der Geburtenstation des Landesklinikum Amstetten haben für die werdenden Mütter die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Coronavirus und Schwangerschaft:
Die Ansteckung des Babys während der Schwangerschaft ist äußerst unwahrscheinlich. Eine mögliche COVID-19 Infektion beeinflusst die Entscheidung über die Art der Geburt im Landesklinikum Amstetten nicht, lediglich eine Geburt in der Badewanne ist nicht möglich. Eine sorgfältige Wachstumskontrolle des Babys ist allerdingst nach einer überstandenen Covid-Infektion der Schwangeren empfohlen.

Kontrolluntersuchungen vor der Geburt:
Der erste Kontakt in der geburtshilflichen Ambulanz erfolgt etwa in der 38. Schwangerschaftswochen nach telefonischer Terminvereinbarung unter 07472/9004-12340.
Bei Beschwerden können Sie natürlich jederzeit Kontakt aufnehmen bzw. die Ambulanz aufsuchen.

Geburtsvorbereitungskurse:
Leider können im Moment keine Geburtsvorbereitungskurse im Klinikum angeboten werden. Gerne informieren Sie aber die Hebammen über extramurale Angebote.

Begleitung zur Geburt:
Väter verpassen die Geburt ihres Kindes im Landesklinikum Amstetten nicht. Mit Beginn der Wehentätigkeit dürfen die Väter oder eine Begleitperson die Mütter bei der Geburt unterstützen. Im Moment ist es leider nicht möglich, dass Väter beim Kaiserschnitt im Operationssaal anwesend sind. Nach dem Kaiserschnitt erfolgt die Überwachung der Mutter und des Neugeborenen im Kreißzimmer, hier sind die Väter natürlich willkommen. Die Begleitperson muss während des Aufenthaltes im Klinikum eine FFP2-Maske tragen und symptomfrei sein. Die Gebärenden müssen unter der Geburt keine Masken tragen.

Coronavirus und Stillen:
Ist die Mutter Corona positiv kann das Neugeboren trotzdem gestillt bzw. Muttermilch abgepumpt werden. Die Mitarbeiterinnen des Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe, in einem „Baby friendly hospital“ ausgezeichneten Haus, unterstützen und informieren Sie gerne.

Wochenbett:
Der Vater bzw. eine Besucherin/ein Besucher kann die Mutter und das Neugeborene auf der Wochenbettstation täglich zwischen 13.30 Uhr und 16.30 Uhr für 30 Minuten besuchen. 
Die Besuchsbeschränkung hat sich als positive Auswirkung für das Neugeborene und die Mutter herausgestellt. Die Mutter und ihr Kind können die ersten Tage des Kennenlernens in aller Ruhe genießen.

Familienzimmer:
Den Wunsch nach einem Familienzimmer geben Sie bei der Anmeldung bekannt. Eine verbindliche Zusage können wir leider nicht geben. Die Vergabe des Familienzimmers erfolgt nach Maßgabe der aktuellen Möglichkeiten.

Nachbetreuung:
Freiberufliche Hebammen bieten weiterhin Nachbetreuung zu Hause an. Gerne können Sie sich auf der Homepage des österreichischen Hebammengremiums informieren.

Ansprechperson für weitere Fragen:
Das Team der Geburtshilfe bemüht sich, Ihre Schwangerschaft und Ihre Geburt auch in diesen herausfordernden Zeiten in gewohnter Weise sicher zu begleiten.

Bei Unklarheiten, Unsicherheiten oder Fragen stehen wir gerne zu Verfügung.

Kontakt und Telefonnummer:
Petra Riesenhuber, MSc
Stationsleitende Hebamme
Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr
Tel: 07472/9004-12535
 

FOTOQUELLE
LK Amstetten

BILDTEXT
Natalie und Jürgen Scherscher mit Sohn Johannes, OÄ Dr. Brigitte Lechner, Stationsleitung DGKP Maria Geisler, leitende Hebamme Petra Riesenhuber, MSc

MEDIENKONTAKT
Gabriele Lehenbauer
Landesklinikum Amstetten
Tel.: +43 7472/9004-12001
E-Mail: gabriele.lehenbauer@amstetten.lknoe.at

145 0 145 0