„Spy-Glass“ visualisiert Gallenwege Neue Technologien im Landesklinikum Amstetten

AMSTETTEN. Durch Anschaffung einer neuen und innovativen Technik in der Endoskopie am Landesklinikum Amstetten wurde die Behandlungsmethoden für PatientInnen verbessert. Mittels eines „SpyGlass“ und mit einer elektrohydraulischen „Lithotripsie“ wird bei der Tumordiagnostik bzw. Zertrümmerung von Gallengangsteinen die Qualität der Diagnosesicherung und Behandlung erhöht. Es handelt sich dabei um eine innovative medizinische Dienstleistung, die nur in wenigen Kliniken in NÖ möglich ist.

„Dank modernster medizinischer Technologien gibt es heutzutage Methoden, um Behandlungen so schonend wie nur möglich mit einem gleichzeitig maximalen Erfolg für die PatientInnen durchzuführen. Dass wir im Landesklinikum Amstetten medizinische Eingriffe auf höchstem Niveau anbieten können, verdanken wir dabei unseren hochprofessionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die tagtäglich Großartiges leisten“, so Landesrat Ludwig Schleritzko.

Auf der Endoskopie im Landesklinikum Amstetten können seit neuestem mit einem Cholangioskop sogenannte „SpyGlass“ Erkrankungen der Gallenwege unter optischer Sicht ausfindig gemacht werden. Mit der Kamera können entzündliche Prozesse, Tumore und auch Steine direkt in den Gallenwegen bei der Untersuchung lokalisiert werden. Somit ist eine 90%ige Trefferquote bei einer Tumordiagnostik möglich. Ist ein Gallenstein zu groß um mit dem Fangkörbchen herausgezogen zu werden, werden die Steine mithilfe des neu erworbenen elektrohydraulischen „Lithotripsie“-Gerätes in Kombination mit dem „SpyGlass“ unter direkter endoskopischer Sicht im Gallengang oder Pankreasgang zertrümmert. Dies ermöglicht eine genauere und verbesserte Diagnostik sowie eine schonendere Entfernung größerer Steine.

OA Dr. Heribert Tschinder betont: „Mit dieser neu erworbenen Technik ist jetzt eine raschere Diagnosesicherung magniler Tumore und Gallensteine möglich. Dadurch werden nicht nur therapeutische Schritte verbessert, sondernd dies führt zur einer höheren Qualität unserer Patientenversorgung.“

 

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OA Dr. Heribert Tschinder, DGKP Sabrina Laaber

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Landesklinikum Amstetten

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