Das Schwerpunktthema des heurigen Patientensicherheitstages lautete „Sichere Kommunikation“. „Um vor allem in akuten Notsituationen möglichst rasch und genau eine Diagnose stellen und eine Anamnese erfassen zu können, sind zielgerichtete Fragen gerade in Aufnahmeambulanzen unerlässlich. Bei fremdsprachigen Patientinnen und Patienten, aber auch bei Patientinnen und Patienten die Deutsch sprechen, sich aber verbal nicht äußern können, stellt dies eine besondere Herausforderung dar. Aus diesem Grund wurde im LK Wiener Neustadt eine sechsseitige ‘Übersetzungshilfe für den Notfall‘ entwickelt. Damit wollen wir unserem Personal eine Unterstützung in schwierigen Situation bieten“, erklärt der zuständige Landesrat Ludwig Schleritzko.
In der im Landesklinikum Amstetten künftig eingesetzten Notfall-Übersetzungshilfe-Borschüre befinden sich Fragen wie „Wo tut es weh?“, „Bekommen Sie genug Luft?“, „Leiden Sie unter Allergien?“ und viele weitere wichtige Fragen im Rahmen eines Notaufnahme-Settings in 16 verschiedenen Sprachen mit anschaulichen Piktogrammen und Symbolen wieder.
„Uns im Landesklinikum Amstetten ist es wichtig zu verdeutlichen, dass unsere Patientinnen und Patienten ein wichtiger Teil unserer Sicherheitsstrategie sind und sie einen ganz aktiven Einfluss auf den Genesungsprozess haben. Mit der Übersetzungshilfe wurde im Sinne des diesjährigen Mottos „Sichere Kommunikation“ neben dem bereits verwendeten Video-Dolmetsch ein wichtiger Meilenstein im Sinne der Patientensicherheit erreicht.“, betont die QM DGKP Angelika Obermüller, MSc.
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