„Bluthochdruck verursacht meist keine Beschwerden, kann aber schwerwiegende Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche oder Nierenschäden nach sich ziehen. Deshalb ist regelmäßiges Blutdruckmessen entscheidend“, betont Prim. Dr. Oliver Sarkar.
In Österreich ist ein erheblicher Teil der erwachsenen Bevölkerung von erhöhtem Blutdruck betroffen. Viele Betroffene wissen jedoch nichts von ihrer Erkrankung oder unterschätzen die Risiken. Besonders problematisch: Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck schädigt die Gefäße schleichend über Jahre hinweg.
Neben genetischen Faktoren spielen Lebensstil und Ernährung eine zentrale Rolle. Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen, übermäßiger Alkohol- und Salzkonsum sowie anhaltender Stress erhöhen das Risiko deutlich. Bereits kleine Veränderungen im Alltag können jedoch einen positiven Effekt haben.
„Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressreduktion tragen wesentlich dazu bei, den Blutdruck zu stabilisieren. In vielen Fällen kann dadurch auch der Bedarf an Medikamenten reduziert werden“, erklärt Prim. Dr. Sarkar.
Moderne Therapiekonzepte ermöglichen heute eine individuell abgestimmte Behandlung. Wichtig sei vor allem die kontinuierliche Kontrolle beim niedergelassenen Arzt und die enge Zusammenarbeit zwischen Patientinnen, Patienten und behandelnden Ärztinnen und Ärzten.
Der Welthypertonietag soll das Bewusstsein für die Erkrankung stärken und Menschen motivieren, ihren Blutdruck regelmäßig überprüfen zu lassen. Denn je früher Hypertonie erkannt wird, desto besser lassen sich Folgeschäden verhindern.
Über Prim. Dr. Oliver Sarkar
Prim. Dr. Oliver Sarkar ist Facharzt und Experte im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen und engagiert sich seit vielen Jahren für Prävention, Aufklärung und moderne Behandlungskonzepte bei Bluthochdruck und anderen internistischen Erkrankungen.
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